Archiv der Kategorie 'Allgemein'

Workshop: Umgang mit Sexismus und Grenzüberschreitungen in unseren linken Freiräumen. Entwicklung von Handlungsstrategien und Interventionsmöglichkeiten

Samstag, 9. März 2013, Infocafé Anna&Arthur, Lüneburg

Veranstalter_innen: AK Antisexismus im Anna&Arthur und Rosa Luxemburg Club Lüneburg

Anmeldung (bitte bis zum 06.03.2013): per E-Mail an anna-und-arthur@gmx.de

Weitere Informationen

Die 2000er Jahre: „Den Gipfel stürmen!“

Der Rote Faden: Ver­an­stal­tungs­rei­he zur Ge­schich­te der Lin­ken in Lü­ne­burg

Di, 15. Januar 2013, 19 Uhr, In­fo­café Anna&Ar­thur, Lü­ne­burg

Roter Faden 2000er

Die 1990er Jahre: „Nie wieder…“

Der Rote Faden: Ver­an­stal­tungs­rei­he zur Ge­schich­te der Lin­ken in Lü­ne­burg

Freitag, 11. Mai 2012, 19 Uhr, In­fo­café Anna&Ar­thur, Lü­ne­burg

Roter Faden 1990er

„arbeitsscheu-abnormal-asozial“ – Kontinuitäten und Brüche sozialer Ausgrenzung

Veranstaltung und Film

Donnerstag, 2. Februar 2012
19 Uhr
Universität Lüneburg
Hörsaal 5
Scharnhorststraße – Lüneburg

Zu den weitgehend „vergessenen“ Verfolgten des Naziregimes gehört bis heute die Gruppe der so genannten Asozialen. Als Opfer des deutschen Faschismus wurden sie zu keiner Zeit anerkannt, sondern weiter verfolgt und diskriminiert. Gezeigt wird der Film „arbeitsscheu-abnormal-asozial“ von Andrea Behrendt, der die Geschichte des damals größten Arbeitshauses in Berlin dokumentiert und die Geschichte der so genannten Asozialen thematisiert.

Die Praxis der bereits in den deutschen Gründerjahren entstandenen Arbeitshäuser zeichnete sich durch Unterdrückungsmechanismen Einkommensarmer wie Stigmatisierung, Kontrolle, Verfolgung, Arbeitszwang und Inhaftierung aus.

Zwischen 1933 und 1945 wurden Menschen aufgrund von Vermutungen, Verdacht und Denunziation als „asozial“ abgestempelt. Sie wurden zunächst in Arbeitshäuser verbracht, später unter der Bezeichnung „Asoziale“ in Konzentrationslagern oder auch Heil- und Pflegestätten deportiert, mit Zwangsarbeit gequält bzw. umgebracht.

Da diese Verbrechen bis heute keine hinreichende Aufarbeitung fanden, greift die Zuschreibung „Asozialität“ als Kategorie sozialer Ausgrenzung bis heute. In der politischen Auseinandersetzung und dem voranschreitenden Sozialkahlschlag gewinnt das Stigma „asozial“ parallel zu gesellschaftlichen Ausgrenzungsmechanismen wieder an Bedeutung. Aspekte des weitgefächerten Themas betreffen Bettler und Wanderer, FürsorgeempfängerInnen, Mädchen und junge Frauen, Jugendliche, Homosexuelle, SexarbeiterInnen, Unangepasste, Mißliebige und Widerständige und Begriffe wie „Aktion ´Arbeitsscheu Reich´“, „Sexzwangsarbeit in Lagerbordellen“, „Justizaktion gegen Sicherheitsverwahrte“, „Asozialität“.

Mit einer Film- und Lesereise seit Oktober 2011 durch mehr als 10 Städte im deutschsprachigen Raum soll im Kontext der Erinnerung an die so genannten „Asozialen“ um Unterstützung für die Entstehung eines europäischen Ortes zum Erinnern und Nachdenken an die so genannten „Asozialen“ auf dem Areal des ehemaligen Arbeitshauses an der Rummelsburger Bucht in Berlin werben.

Eine Veranstaltung mit Anne Allex (Arbeitskreis „Marginalisierte – gestern und heute!“ und Herausgeberin des Buches „Ausgesteuert – ausgegrenzt … angeblich asozial“)

Eine gemeinsame Veranstaltung von:

Referat „Nachhaltige Öffentliche Aktionen“ (NOA)
des AStA der Universität Lüneburg
Rosa Luxemburg Stiftung Niedersachsen
Rosa Luxemburg Club Lüneburg
Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB) -
Region Nord-Ost-Niedersachsen
Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes -
Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA),
Kreisvereinigung Lüneburg

Infos: http://www.vvn-bda-lg.de/docs/120202-a.htm
Flyer: http://www.vvn-bda-lg.de/docs/120202-a.pdf

22.10.2011: Europa in der Schuldenkrise

am Scheideweg zwischen
radikalem Neoliberalismus und
solidarischer Gemeinschaft

Die globale Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise und die daraus resultierenden Bankenrettungen und Konjunkturpakete haben Europa in eine tiefe Schuldenkrise gestürzt. Die globale Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise und die daraus resultierenden Bankenrettungen und Konjunkturpakete haben Europa in eine tiefe Schuldenkrise gestürzt. Die Finanzmärkte jedoch blieben weitgehend unreguliert. Ihre Akteure spekulieren auf die Zahlungsunfähigkeit einzelner Euro-Staaten und verschärfen die Krise. Die Politik beantwortet die Schuldenkrise mit einer Politik des Sparens, des Demokratie- und Sozialabbaus, säht Missgunst und gefährdet den sozialen Zusammenhalt Europas. Doch es gibt wirksame Alternativen, die helfen die Gefahren der Finanzmärkte einzuhegen, eine faire Verteilung der Schuldenlast zu ermöglichen und eine ökologische und soziale Zukunftsperspektive für Europa bieten.

Veranstaltung mit Stephan Lindner (Attac KoKreis)

Am 22. Oktober 2011, um 18 Uhr
VHS Lüneburg, Haagestr. 4

Veranstalter:
Rosa Luxemburg Club Lüneburg in Kooperation mit
der attac – Regionalgruppe Lüneburg
DGB NO-Nds.

Nächstes Treffen 19.09.11

Das nächs­te Tref­fen des Ro­sa-​Lu­xem­burg-​Clubs ist am Mon­tag, den 19. September 2011 um 20 Uhr. Mel­det euch bitte vor­her bei E-​Mail oder per­sön­lich bei uns, dann tei­len wir euch gerne den Ort des Tref­fens mit. Wir freu­en uns immer über Zu­wachs!

Die 1980er Jahre: „Feuer und Flamme!“

Der Rote Faden: Ver­an­stal­tungs­rei­he zur Ge­schich­te der Lin­ken in Lü­ne­burg

Donnerstag, 18. August 2011, 19 Uhr, In­fo­café Anna&Ar­thur, Lü­ne­burg

Roter Faden 1980er

Mo, 16.5.2011: Honduras nach dem Putsch

Widerstand gegen ein pseudo-demokratisches Regime und den Ausverkauf gen Weltmarkt

Fotos, Vortrag & Diskussion mit Kathrin Zeiske (freie Journalistin & Teilnehmerin der Delegationsreise zur Lage der Menschenrechte 2010)

In Honduras gelang es dem Präsidenten Manuel Zelaya soziale und politische Reformen anzusetzen und die mehrheitlich in Armut lebende Bevölkerung zu politisieren. Doch ein Militärputsch vereitelte im Sommer 2009 die partizipative Umwandlung des Landes.

Die Abhaltung von Wahlen unter Militärregime gaben der Putsch-Allianz aus Militärs, Unternehmern und Politikern ein scheinbar demokratisches Antlitz. Doch Menschen¬rechts¬verletzungen, politische Morde und die (Para-)Militarisierung des Landes gehen ungebrochen weiter. Während dessen unterstreicht das Regime: „Honduras is open for business“ und will sogenannte „Charter Cities“ à la Shanghai installieren.

Eine vielfältige Widerstandsbewegung aus Bauern- und Umwelt¬organisationen, Gewerkschaften, Lehrer_innen, Student_nnen, Frauen- und LGBT-Bewegung, Künstler_innen, indigenen und Garifuna-Gruppen bietet dem Regime derweilen weiter die Stirn und organisiert die Bevölkerung.

Diskutiert werden sollen auch die deutschen und europäischen Interessen in Honduras, vor deren Hintergrund die de facto-Regierung Porfirio Lobos eine vorschnelle internationale Anerkennung fand sowie die Unterstützung des Putsches durch die Friedrich-Naumann-Stiftung.

Montag, 16. Mai 2011, 19:30 Uhr
Infocafé Anna&Arthur
Katzenstr. 2, Lüneburg

Eine Veranstaltung des Rosa-Luxemburg-Clubs Lüneburg

Weitere Informationen:
www.hondurasdelegation.blogspot.com
www.grenzueberschreitend.blogspot.com

Die 1970er Jahre: „Die K-Frage stellen…“

Der Rote Faden: Veranstaltungsreihe zur Geschichte der Linken in Lüneburg

Freitag, 29. April 2011, 19 Uhr, Infocafé Anna&Arthur, Lüneburg

„Die K-Frage stellen…“

Bestimmendes Moment für die 1970er Jahre war auch in Lüneburg die Entstehung einer Reihe von sogenannten K-Gruppen, die teilweise erheblich verfeindet waren und mit jeweils unterschiedlicher inhaltlicher Akzentuierung und verschiedenen Schwerpunkten ihrer Agitation arbeiteten: In Lüneburg in Schulen, in der Hochschule, aber auch in den Betrieben mit eigenen Zellen. Heute kaum vorstellbar, dass es auch innerhalb des Militärs linke Gruppen und Kämpfe gab. Bezugspunkte waren leninistische Parteikonzepte, Maoismus und nationale Befreiungskämpfe in anderen Ländern. Wichtig zu der Zeit war auch der Streit um den § 218 und die Entstehung der zweiten Frauenbewegung. Nicht zuletzt setzte sich die Linke in den 1970er Jahren mit dem bewaffneten Kampf in der BRD auseinander.