Mo, 16.5.2011: Honduras nach dem Putsch

Widerstand gegen ein pseudo-demokratisches Regime und den Ausverkauf gen Weltmarkt

Fotos, Vortrag & Diskussion mit Kathrin Zeiske (freie Journalistin & Teilnehmerin der Delegationsreise zur Lage der Menschenrechte 2010)

In Honduras gelang es dem Präsidenten Manuel Zelaya soziale und politische Reformen anzusetzen und die mehrheitlich in Armut lebende Bevölkerung zu politisieren. Doch ein Militärputsch vereitelte im Sommer 2009 die partizipative Umwandlung des Landes.

Die Abhaltung von Wahlen unter Militärregime gaben der Putsch-Allianz aus Militärs, Unternehmern und Politikern ein scheinbar demokratisches Antlitz. Doch Menschen¬rechts¬verletzungen, politische Morde und die (Para-)Militarisierung des Landes gehen ungebrochen weiter. Während dessen unterstreicht das Regime: „Honduras is open for business“ und will sogenannte „Charter Cities“ à la Shanghai installieren.

Eine vielfältige Widerstandsbewegung aus Bauern- und Umwelt¬organisationen, Gewerkschaften, Lehrer_innen, Student_nnen, Frauen- und LGBT-Bewegung, Künstler_innen, indigenen und Garifuna-Gruppen bietet dem Regime derweilen weiter die Stirn und organisiert die Bevölkerung.

Diskutiert werden sollen auch die deutschen und europäischen Interessen in Honduras, vor deren Hintergrund die de facto-Regierung Porfirio Lobos eine vorschnelle internationale Anerkennung fand sowie die Unterstützung des Putsches durch die Friedrich-Naumann-Stiftung.

Montag, 16. Mai 2011, 19:30 Uhr
Infocafé Anna&Arthur
Katzenstr. 2, Lüneburg

Eine Veranstaltung des Rosa-Luxemburg-Clubs Lüneburg

Weitere Informationen:
www.hondurasdelegation.blogspot.com
www.grenzueberschreitend.blogspot.com

Die 1970er Jahre: „Die K-Frage stellen…“

Der Rote Faden: Veranstaltungsreihe zur Geschichte der Linken in Lüneburg

Freitag, 29. April 2011, 19 Uhr, Infocafé Anna&Arthur, Lüneburg

„Die K-Frage stellen…“

Bestimmendes Moment für die 1970er Jahre war auch in Lüneburg die Entstehung einer Reihe von sogenannten K-Gruppen, die teilweise erheblich verfeindet waren und mit jeweils unterschiedlicher inhaltlicher Akzentuierung und verschiedenen Schwerpunkten ihrer Agitation arbeiteten: In Lüneburg in Schulen, in der Hochschule, aber auch in den Betrieben mit eigenen Zellen. Heute kaum vorstellbar, dass es auch innerhalb des Militärs linke Gruppen und Kämpfe gab. Bezugspunkte waren leninistische Parteikonzepte, Maoismus und nationale Befreiungskämpfe in anderen Ländern. Wichtig zu der Zeit war auch der Streit um den § 218 und die Entstehung der zweiten Frauenbewegung. Nicht zuletzt setzte sich die Linke in den 1970er Jahren mit dem bewaffneten Kampf in der BRD auseinander.

Nächstes Treffen: 18.April 2011, 18:30 Uhr

Das nächste Treffen des Rosa-Luxemburg-Clubs ist am Montag, den 18. April 2011 um 18:30 Uhr. Meldet euch gerne bei uns, wenn ihr mit dazu kommen möchtet! Wir freuen uns über Zuwachs.

Die 1960er Jahre: „Unter den Talaren…“

Der Rote Faden: Veranstaltungsreihe zur Geschichte der Linken in Lüneburg

Freitag, 25. März 2011, 19 Uhr, Infocafé Anna&Arthur, Lüneburg

„Unter den Talaren…“

Die 1960er Jahre – das scheint allgemein bekanntes Terrain zu sein. Aber wer von uns Jüngeren weiß noch davon, dass Lüneburg eine „Rote Hochschule“ hatte, eine radikale SchülerInnen-Bewegung? Aufbruchstimmung im Zuge einer globalen Revolte… eben auch in Lüneburg.
Wir haben mit vielen Menschen gesprochen, die damals mit dabei waren, und freuen uns auf die gemeinsam mit den „ZeitzeugInnen“ vorbereitete Veranstaltung.

Roter Faden März

Veranstaltungen im Rahmen der Reihe „Globale Krise und lokale Folgen“

Eine Veranstaltungsreihe des Lüneburger Krisenbündnisses.

Kri

Folgende Veranstaltungen finden in Kooperation mit dem Rosa-Luxemburg-Club Lüneburg bzw. mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung Niedersachsen statt:

„Global ist uns egal? Zu den Auswirkungen der Krise auf das Leben und Arbeiten in Lüneburg“ – mit Berichten aus verschiedenen Arbeits- und Lebensbereichen.

Termin: Donnerstag, 20. Januar 2011, 19.00 Uhr
Ort: Glockenhaus, Lüneburg

Die Krise wurde und wird oftmals bloß als ein Ereignis von Börsenkurven diskutiert. Die Auftaktveranstaltung unserer Veranstaltungsreihe stellt hingegen Berichte aus dem konkreten Alltag in Lüneburg in den Mittelpunkt.
Es wird Berichte aus unterschiedlichen Arbeits- und Lebenssituationen zu Auswirkungen der Umstrukturierungen der letzten Jahre, des letzten Kriseneinbruches und zur aktuellen Situation in den Arbeitsbereichen geben. In der anschließenden Diskussion soll ein Erfahrungsaustausch ermöglicht und die unterschiedlichen Situationen reflektiert werden.

Berichten werden:
* Dorothea Steffen (Leuphana Universität, Personalrat; Leitung Teilbibliotheken)
* Michael Elsner (Geschäftsführer Wohnen und Leben e. V., neue arbeit lüneburg-uelzen)
* Dr. Sebastian Stierl (Ärztlicher Direktor Psychiatrische Klinik Lüneburg)
* Cornelius Kaal (Pflegedienstleiter)
* Jan Balyon (Künstler)
* Thies Johannsen (studentisches Mitglied des Senats der Leuphana Universität)
* Hartwig Erb (Regionsvorsitzender DGB Nord-Ost-Niedersachsen)

Moderation: Kurt Bader (Alltagskultur e.V.)
VeranstalterInnen: Krisenbündnis Lüneburg, Rosa-Luxemburg-Club Lüneburg

Filmvorführung: „Der Gewinn der Krise“ mit anschließender Diskussion mit dem Regisseur Jörg Nowak

Termin: Donnerstag, 27. Januar 2011, 19.00 Uhr
Ort: SCALA Programmkino | Apothekenstraße 17 | 21335 Lüneburg

Wenn es um die Krise geht, ist viel zu lesen von der Funktion der Finanzmärkte, Staatsschulden und wackelnden Banken. Selten von Widerstand und der subjektiven Wahrnehmung der Krise durch ArbeiterInnen. Um diesen blinden Fleck aufzuhellen, sind die MacherInnen des Films im Sommer 2009 durch Deutschland gefahren. Ergebnis ist ein als Roadmovie konzipierter Film, der das Lebensumfeld der Befragten, die Veränderungen ihres Alltags und der Arbeit in den letzten 10 bis 20 Jahren zeigt.

D 2010, 45 Min. Eintritt gegen Spende

VeranstalterInnen: Projekt Gegendruck und Rosa-Luxemburg-Club Lüneburg

Zwischen Anpassung und Ausstieg. Perspektiven von Beschäftigten im Kontext der Neuordnung sozialer Arbeit (Referentin: Dr. Ulrike Eichinger)

Termin: 10.03.2011, 19 Uhr
Ort: Heinrich Heine Haus, Am Ochsenmarkt 1, Lüneburg

Der neoliberal inspirierte Strukturwandel des Sozialstaats in Deutschland bedeutet für die Beschäftigten in der Sozialen Arbeit grundsätzlich neue Rahmenbedingungen. Ulrike Eichinger ist der Frage nachgegangen, wie die Beschäftigten mit diesem Wandel umgehen. Diese entwickeln, so ihr Ergebnis, Bewältigungsweisen, die sowohl dem Erhalt der Einrichtung als auch der persönlichen Existenzsicherung dienen sowie ihrer fachlich-ethischen Verantwortung Rechnung tragen – Bestrebungen, die zunehmend zueinander in Konflikt geraten können. Es werden Bewältigungsweisen illustriert, die sich zwischen flexibler Anpassung und (un)freiwilligem Ausstieg aus dem Berufsfeld bewegen, aber auch Guerilla-Taktiken und Kritik, die auf Weiterentwicklung zielt.
Vor der Veranstaltung bietet es sich an, die Ausstellung „Sie predigen Wasser und trinken Wein – Kunst in der Krise“ im Heinich-Heine-Haus zu besuchen.

VeranstalterInnen: AK Kritische Sozialarbeit Lüneurg und Rosa-Luxemburg-Club Lüneburg

Austellung: „Sie predigen Wasser und trinken Wein – Kunst in der Krise“

Termin: 02.03.2010 – 21.03.2011, geöffnet jeweils Sonnabend und Sonntag 11.00 – 18.00 Uhr
Ort: Heinrich Heine Haus

Eine medienplurale Ausstellung und urbane Installation. Alltagskultur will damit den Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern suchen – und zum Nachdenken anregen. Denk-mal nach!

Veranstalter: Alltagskultur e.V. und Rosa-Luxemburg-Club Lüneburg

Nächstes Treffen

Das nächste Treffen des Rosa-Luxemburg-Clubs findet am Montag, den 31. Januar 2011 um 18:30 Uhr statt. Meldet euch gerne bei uns, wenn ihr Interesse habt: lueneburg@rls-nds.de.

„Sind Sie jetzt oder waren Sie jemals…“

Die dritte Veranstaltung im Rahmen der Reihe „Der Rote Faden. Geschichte der Linken in Lüneburg“: Mo, 24.01.2011, 19 Uhr, Infocafé Anna&Arthur. Thema ist die Nachkriegszeit.

Roter Faden Januar

„Arbeiter bewaffnet Euch!“

Ar­bei­ter­be­we­gung vor und im Na­tio­nal­so­zia­lis­mus in Lü­ne­burg

Nach der Eröffnungsveranstaltung im Oktober beginnt der „Rote Faden“ mit einer Veranstaltung zur Lüneburger Arbeiterbewegung vor und im Nationalsozialismus. Uns in­ter­es­siert vor allem, was da­mals ge­sche­hen ist, wie ge­han­delt und sich or­ga­ni­siert wurde, um zu ver­ste­hen, was die Mög­lich­kei­ten und Pro­ble­me da­ma­li­ger Ak­ti­vis­tIn­nen waren.

Mit dem Nationalsozialismus bra­chen linke Tra­di­tio­nen in Lü­ne­burg ab. Die Nach­kriegs­zeit bis hin zu den Ereignissen um 1968 sind nur vor dem Hintergrund die­ses Bruchs und der Be­mü­hun­gen, sich die ei­ge­ne Ge­schich­te an­zu­eig­nen, zu ver­ste­hen.

Eine Ver­an­stal­tung im Rah­men der Ver­an­stal­tungs­rei­he „Der Rote Faden“ zur Ge­schich­te der Lin­ken in Lü­ne­burg.

19 Uhr
Infocafé Anna&Arthur
Katzenstr. 2
Lüneburg

Terminänderung: Club-Treffen am 7. Dezember 2010, 17:30 Uhr

Der Rosa-Luxemburg-Club Lüneburg trifft sich wieder am Dienstag, den 07.12.2010 um 17:30 Uhr im Infocafé Anna&Arthur, Katzenstraße 2, Lüneburg.

Meldet euch bei Interesse bitte vorher unter lueneburg@rls-nds.de für das Treffen an. Im Anschluss kann die Veranstaltung „Arbeiter bewaffnet euch!“ aus der Reihe „Der Rote Faden – zur Geschichte der Linken in Lüneburg“ besucht werden.
Bis dann!

„Keine Atempause, Geschichte wird gemacht…“

Thesen zur Begründung linker Geschichtsarbeit und Vorstellung der Veranstaltungsreihe zur Geschichte der Linken in Lüneburg.

Donnerstag, 21. Oktober 2010
19 Uhr
Infocafe Anna & Arthur
Katzenstr. 2
Lüneburg

RoterFaden

Eine gemeinsame Veranstaltung der AG Roter Faden und der
Rosa-Luxemburg-Stiftung Niedersachsen